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Störfall in zwei Atomkraftwerken in Japan

 

11.03.2011, Störfall in zwei Atomkraftwerken durch einem Erdbeben der Stärke 8.9

Im ersten Atomkraftwerk Tepco Fukushima Daiichi fällt das Kühlsystem aus und im zweiten Atomkraftwerk Onagawa der Firma Tohuko Elec brannte das Turbinengebäude. Nach Angaben der internationalen Atomenergiebehörde wurden zehn Reaktoren abgeschaltet, 44 Reaktoren blieben am Netz. Japan musste Atomalarm ausrufen, es sollten aber keine Lecks vorhanden sein.

Das waren die ersten Meldungen, mittlerweile wurde in dem einem Atomkraftwerk der Brand im Turbinengebäude gelöscht. In Fukushima spitzt sich die Lage weiterhin zu, im Reaktor 1 ist das Kühlsystem ausgefallen, mit Notbatterien kann das System noch für eine kurze Zeit laufen aber bis jetzt ist schon in dem Kontrollraum die tausendfache Menge an Radioaktivität gemessen worden. Das Wasser über den Brennstäben ist soweit verdampft, das die Brennstäbe nicht mehr mit Wasser bedeckt sind. Obwohl das Atomkraftwerk abgeschaltet wurde, kann es durch die enorme Hitze zur Kernschmelze kommen. Mannschaften im Atomkraftwerk versuchen mit Hochdruck die Dieselmotoren, die vom Tsunami überspült wurden, wieder zum laufen zu kriegen. Bis jetzt hat es noch nicht funktioniert. Mittlerweile wurde auch eine Evakuierungszone eingerichtet. Sie beträgt 10 km. Auch der Reaktor 2 und 3 sind mittlerweile ohne Kühlsystem, auch hier spitzt sich die Lage zu, sagt der Chef von Tepco. Es wird eine zweite Evakuierungszone für den zweiten Reaktor eingerichtet, sie beträgt 3 km. Die Amerikaner bringen Kühlmittel nach Japan aber dies wird nicht viel bringen. Im Reaktor 1 wird langsam und kontrolliert Dampf abgelassen, angeblich sollen hier Filter benutzt werden, um die Radioaktivität zurückzuhalten.
 
In der Nähe des Atomkraftwerkes Fukushima 1 wird radioaktives Cäsium festgestellt. Die Gefahr einer Kernschmelze ist sehr hoch, alle drei Reaktoren werden nicht mehr vom Kühlsystem heruntergekühlt und sind davon betroffen. Es gab eine Explosion am Reaktor 1 und dabei ist das Dach des Reaktorgebäudes beschädigt worden und Teile von der Mauer vielen runter. Nach Angaben von Kabinetts-Chef Yukio Edano tritt Radioaktivität aus dem Fukushima 1 aus.

12. – 13.03.2011, Neue schwerwiegende Störfälle gemeldet

In Fukushima I war nach einer Explosion der Reaktor 1 schwer beschädigt worden, die Decke stürzte ein und der obere Teil der Mauer brach zusammen. Ob es zu einer Kernschmelze kam ist noch unklar aber man gehe davon aus das es nicht mehr aufzuhalten ist. Die japanische Regierung pumpt nun Meerwasser in den Reaktor 1. Es trat massenweise Radioaktivität aus dem Reaktor 1 aus.

Letzte Nacht kamen zwei neue Meldungen. Im Reaktor 2 und 3 sei die Kühlung nun auch ausgefallen und die Temperatur und der Druck sind stark angestiegen. Man ließ beim Reaktor 3 radioaktive Dämpfe ab, man wollte eine Explosion damit verhindern. Die Reaktoren werden nun mit Meerwasser gekühlt. Die Evakuierungszone beträgt zurzeit 20 km, das betrifft ca. 200.000 Menschen. 20 Menschen wurden mit Verstrahlung ins Krankenhaus gebracht. Kernschmelzen sind auch in den beiden Reaktoren möglich.

Beim Kraftwerk Fukushima II gibt es auch Probleme mit der Kühlung der Reaktoren. Auch hier wurde eine 10 km Evakuierungszone eingerichtet. Die Betreiber des Fukushima II lassen bei drei Reaktoren Dampf ab, um dort die Überhitzung zu verlangsamen.

von Politik & Volk Explosive

Unter folgendem Link wird alles nochmal leicht verständlich gemacht und genauer beschrieben:
www.wendland-net.de/index.php/artikel/20110312/wie-kam-es-zum-gau-im-akw-fukushima-43670



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